Freunde der DZB

Steffen Mensching
„Schermanns Augen“

Ein Gulag-Roman mit deutschen und österreichischen Protagonisten. Eine Rückschau ins Wien der zwanziger Jahre. Ein Roman, der ins Zentrum des 20. Jahrhunderts führt.

Eben noch war Rafael Schermann in der Wiener Caféhaus-Szene bekannt mit Gott und der Welt – von Oskar Kokoschka bis zu Else Lasker-Schüler, Eisenstein, Piscator. Und dann landet dieser Mann abgerissen und todkrank als Gefangener am Ende der Welt. Als einer, der aus Handschriften Vorhersagen ableiten kann, zieht er außerordentliches Interesse auf sich, ob nun das des Lagerkommandanten oder das seiner Mitgefangenen. Und dann behauptet Schermann noch, kein Russisch zu können, und beansprucht einen Übersetzer.

Steffen Mensching stellt ihm den jungen deutschen Kommunisten Otto Haferkorn an die Seite. Das ungleiche Paar, mal Herr und Knecht, mal Don Quijote und Sancho Pansa, kämpft ums Überleben unter brutalen, absurden Verhältnissen im mörderischen Räderwerk des zwanzigsten Jahrhunderts.

 

»von einer Sprach- und Beschreibungsdichte, die man seit der „Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss in der deutschsprachigen Belletristik nicht mehr gesehen hat«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ich stehe fassungslos vor dieser Leistung. (…) diese Fülle zu entdecken, aufzufinden und dann dieses riesige Wissen zu organisieren, das dann ein richtiger, ein wundervoller Roman wird – alle Preise der Welt gebühren dem Autor.«
Christoph Hein, Autor

»So gelingt es dem Text ein kulturell-politisches Sittenbild der Zeit zwischen den Kriegen zu zeichnen. Ein wunderbarer Roman.«
MDR »artour«

»Mensching (triumphiert) als Erzähler«
Die ZEIT

»ein erstaunliches erzählerisches Bergwerk, ein modernes Epos«
Süddeutsche Zeitung

»Eine Wucht von einem Roman, der seine Leser anregend beschäftigt.«
Frankfurter Rundschau

»»Schermanns Augen« ist ein außergewöhnliches literarisches Ereignis.«
Deutschlandfunk Kultur

»Dieses Buch verlangt nach ungeteilter Aufmerksamkeit, fast schon Hingabe.«
Leipziger Volkszeitung

»Man wird dieses beeindruckende Werk so schnell nicht vergessen können.«
SWR2 Lesenswert

»Sowohl sprachlich als auch inhaltlich der ganz große Wurf.«
MDR Kultur

»Da ist ein epochales Werk entstanden, von einer nahezu unfassbaren Weite und Tiefe. Ein Werk in der Nachfolge der »Ästhetik des Widerstands«.
Robert Cohen, Vorableser, Schweizer Filmregisseur und Literaturwissenschaftler

»Wenn man den Roman zu lesen beginnt, dann wird man sofort gepackt«
Deutschlandfunk Kultur Lesart

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